Verlag:
CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 210
ISBN-10: 1979836566
Preis Taschenbuch: 10,69 Euro
Kurzbeschreibung:
Wie weit gehst du, um deine Unschuld zu beweisen? Ein ermordeter Mann, seine flüchtige Ehefrau, die als Hauptverdächtige gilt, und ein vermisstes, kleines Mädchen. Die Augsburgerin Dorothea Augustin lebt für ihren Job als Polizistin. Eines Tages erhält sie den Auftrag, nach der fünfjährigen Mathilda zu suchen und stößt bei den Ermittlungen schnell an ihre Grenzen. Nicht nur ihre Kollegen scheinen gegen sie zu arbeiten, auch das Umfeld des Kindes verbirgt etwas vor ihr. Als Dorothea klar wird, dass eine Verbindung zu einer Mordserie an jungen Mädchen in Dresden besteht, ist sie längst selbst in Lebensgefahr. Denn jemand geht über Leichen, um sein furchtbares Geheimnis zu bewahren. Und die Zeit läuft ...
Meine Meinung:
Mir gelang der Einstieg in das Buch sofort mühelos. Ein verschwundenes Mädchen, viel Blut und eine Leiche, viel heftiger kann ein Buch nicht starten und ich habe sofort begeistert weitergelesen.
Doro beginnt zu ermitteln, soll sich ausschließlich darum kümmern, das vermisste 5 jährige Mädchen zu finden. Allerdings verschwinden auch immer wieder junge Mädchen, die dann ermordet aufgefunden werden und auch das lässt Doro keine Ruhe. Die Ermittlungen laufen absolut nicht wie sie sollen, denn jeder scheint gegen Doro zu arbeiten und dazu kommen noch ihre privaten Probleme mit ihrem Freund und Kollegen Mark.
Die Protagonisten in diesem Buch sind toll ausgearbeitet und authentisch, jeder war auf seine Art speziell, allerdings scheint jeder einzelne auch etwas zu verbergen. Auch wenn ich anfangs völlig ahnungslos war und nur durch die Seiten geflogen bin um zu wissen was denn nun eigentlich genau passiert ist und es ja in einem Thriller auch immer mal unerwartete Wendungen gibt, so gibt es hier nur eine Wendung, diese ist allerdings SO heftig, das es das ganze Buch noch einmal umwirft. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet und ich war mehr als überrascht.
Was mir jetzt nicht so gefallen hat war, das bei mir irgendwie keine Gefühle aufgekommen sind. Ich habe weder mit den Opfern mit gezittert, noch Angst um das verschwundene kleine Mädchen gehabt, einfach weil man zu keinem Charakter wirklich Bezug aufbauen konnte und mir somit ein bisschen Tiefe gefehlt hat. Trotzdem ist das Buch absolut spannend und schließt mit einem für mich unerwartetem Ende komplett ab.