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Mittwoch, 17. Januar 2018

~Thriller~ Marc Raabe~ Schlüssel 17~

Verlag: Ullstein

Seiten: 512

ISBN-13 9783548289137

Preis Taschenbuch: 15 Euro

Kurzbeschreibung: 


In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.


Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht warum, aber ich hatte nicht zu hohe Erwartungen an das Buch, aber der Klappentext klang wirklich interessant und ich habe mich mal einfach überraschen lassen. Das ich SO begeistert bin, hätte ich gar nicht gedacht. Marc Raabe überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite.

Gleich der Prolog macht eine Gänsehaut und bringt eine ganz düstere Atmosphäre mit sich. Gleich schon gibt es die erste Leiche und ich war sofort in einem Sog aus Spannung gefangen. Rückblickend liest man auch von früher, als Tom Babylon noch jünger war und erfährt was in seiner Jugend und auch mit Viola passiert ist. Auch hier war ich wie gefangen und konnte mich von dem Buch nicht mehr losreißen. Was es mit dem Schlüssel der toten Dompfarrerin aufsich hat war natürlich das größte Rätsel und ich war sowas von gespannt ich welche Richtung sich diese Geschichte entwickelt....ich hatte da direkt mal wieder null Ahnung.  

Das größte Rätsel war für mich allerdings Klärchen, eine Frau in einer psychiatrischen Privatklinik. Schnell war zwar klar das sie irgendwas weiß, bzw. irgendetwas mit dem Fall zu tun haben könnte, aber das wie und warum war ein großes Rätsel. Hier habe ich wirklich auch manchmal Gänsehaut beim lesen bekommen und mich teilweise gegruselt. Die Protagonisten waren in diesem Buch sowieso alle irgendwie rätselhaft und verschlossen, was nicht negativ gemeint ist sondern sich enorm auf die Spannung ausgewirkt hat, denn jeder schien irgendeine Leiche im Keller zu haben.

Irgendwann wurde dann die ganze Geschichte immer komplexer und es gab zig lose Fäden. Die Aufklärung kam dann auch nicht plötzlich und im ganzen, sondern Stück für Stück was ich gut fand, denn so konnte ich als Leser viele Überraschungsmomente genießen