Mittwoch, 14. August 2019

~Thriller~ B.C. Schiller~ Böse Tränen~

Verlag: Edition M

Seiten: 274

ASIN: B07PSN2S6R

Preis Kindle Edition: 4,99 Euro

Preis Taschenbuch: 9,99 Euro

Kurzbeschreibung:

An einem nebligen Herbsttag findet man bei Bauarbeiten am Donaukanal eine verweste Kinderleiche. Der grausige Fund ruft Ex-Kommissar Levi Kant und die Psychiaterin Olivia Hofmann auf den Plan. Das Opfer ist die kleine Rosa, eine hochtalentierte Ballerina, die vor fünf Jahren spurlos verschwand. Den Mord gestand der Schausteller Andreas Sperl, der seitdem im Gefängnis sitzt.
Doch neben dem toten Kind liegt ein Halstuch, in das der Name Juli eingestickt ist. So heißt die Tochter von Olivia, die ebenfalls seit fünf Jahren zusammen mit ihrem Vater vermisst wird. Wurde auch sie ermordet? Als Levi und Olivia den vermeintlichen Mörder befragen, glauben sie nicht mehr an seine Schuld. Je tiefer sie ermitteln, umso gefährlicher wird es für die beiden.




Meine Meinung:


Nachdem der erste Levi Kant Thriller "Böses Geheimnis" mich schon begeistert hat und mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Ich möchte noch dazusagen, dass zwar beide Fälle unabhängig voneinander gelesen werden können, aber ich würde schon wegen der Geschichte Olivias unbedingt mit dem ersten Teil anfangen, sonst würde zuviel guter Lesestoff verpasst werden, denn Olivias Geschichte ist sowas von spannend und auch mitunter wichtig für dieses Buch.

Auch dieser Thriller hat mich wieder von der ersten Seite an begeistert, noch spannender geht ein Thriller kaum. Die Leiche der kleinen Rosa wird nach Jahren endlich gefunden und ihre Familie scheint nur zwangsmäßig zusammenzuhalten, in Wahrheit scheint in dieser Familie weder Liebe noch Leben zu sein, sondern nur eine große Leere. Ob Rosas Tod diese Familie zerstört hat? Oder steckt da doch noch mehr dahinter?

Da jeder irgendwie verdächtig erscheint, hatte ich erstmal spontan wirklich jeden dieser Familie als potenziellen Täter in Verdacht. Als dann auch noch mit aller Macht versucht wird Spuren zu beseitigen, war klar, dass der Täter noch lange nicht aufhören wird. 
Ich habe das Buch in einem einzigen Rutsch durchgelesen, ich glaube was anderes ist hier gar nicht möglich. Auch wenn dieser Fall noch so spannend war, mich hat auch vor allem wieder Olivia in ihren Bann gezogen. Seit ebenfalls 5 Jahren sucht sie nun schon nach Mann und Tochter und wie es scheint, bekommt sie einige Antworten durch den Fund der kleinen Rosa. Ich habe sooo sehr gehofft das in diesem Buch alle Fragen geklärt werden, ob es so ist....ich verrate es nicht, aber es wird sowas von spannend.

Je mehr die Ermittlungen andauern, umso schockierter wurde ich, denn der Leser bekommt noch einiges aus den Zeiten zu lesen als Rosa noch gelebt hat und das war mitunter einfach nur hart. Das kleine Mädchen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Irgendwann kamen dann einige Wendungen, die mich fast umgehauen haben uns Stück für Stück haben sich die losen Fäden logisch zusammengefügt. Am Ende sind keine Fragen mehr offen geblieben und mit einem neuen, noch fieseren Cliffhanger als in Buch 1, hat dieses Buch geendet. Ich würde so gerne jetzt schon weiterlesen und kann den dritten Teil kaum erwarten.



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~Thriller~ Andreas Winkelmann~ Die Lieferung~

Verlag: rowohlt

Seiten: 400

ISBN: 978-3-499-27517-3

Preis Taschenbuch: 9,99 Euro

Kurzbeschreibung: 

Seit Wochen hat Viola das Gefühl, verfolgt zu werden. Es ist, als klebe ein Schatten an ihr – immer, wenn sie sich umdreht, ist er verschwunden. Bildet sie sich das nur ein?
Ihre Freundin ist die einzige, die ihr glaubt. Doch dann meldet sie sich plötzlich nicht mehr.
Viola bleibt jetzt abends lieber zu Hause. Zum Glück gibt es ja Netflix und den Lieferdienst.
Die Pizza, die er bringt, wird für immer unangetastet bleiben...
Der Hamburger Polizeikommissar Jens Kerner hat einen merkwürdigen Fall auf dem Tisch: Eine bleiche, verstörte und vollkommen unterernährte Frau wurde in den Harburger Bergen aufgegriffen. Als er sie verhören will, stirbt sie. Gemeinsam mit seiner Kollegin Rebecca kommt er einem Täter auf die Spur, der so perfide ist, dass es alle Vorstellungen übersteigt. Als die beiden begreifen, mit wem sie es da zu tun haben, ist es schon fast zu spät...




Meine Meinung:

Endlich wieder was neues von Andreas Winkelmann. Das Buch geht super los und man lernt Viola kennen, die sich verfolgt fühlt. Ihre beste Freundin Bine ist entsetzt und unterstützt Viola, geht sogar zur Polizei um ihre Lage zu schildern. Gleichzeitig taucht ein völlig verstörtes Mädchen im Wald auf und verstirbt kurze Zeit später. Außerdem bekommt der Leser zwischendurch immer wieder Einblicke in die Kindheit des Täters, was ich echt heftig und zugleich auch interessant fand.

Die Protagonisten waren allesamt relativ interessant, aber nicht so intensiv beschrieben wie ich es sonst von dem Autor kenne. Am liebsten habe ich tatsächlich von Jens und Rebecca gelesen. Außerdem fand ich diesmal einige Längen im Buch ein bisschen störend, war ich bisher auch nicht so gewöhnt. Auch die falsch gelegten Fährten waren diesmal sehr auffällig konstruiert. Aber trotzdem eine coole Story, spannend und von Seiten des Täters voller Wahn. Das liebe ich ja. Zum Ende hin hat das Buch dann aber nochmal richtig viel an Fahrt aufgenommen und ich bin noch einige Male überrascht und schockiert worden. Vor allem mit Rebecca habe ich so mitgelitten und gezittert. Der Täter und die Zusammenhänge im Hintergrund waren dann zum Teil auch nochmal eine große Überraschung und zum Schluss sind dann auch keine Fragen mehr offen geblieben.


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Sonntag, 4. August 2019

~Thriller~ Romy Hausmann~ Liebes Kind~

Verlag: dtv Verlag

Seiten: 432

ISBN 10: 342326229X

Preis Taschenbuch: 15,90 Euro

Kurzbeschreibung: 

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.




Meine Meinung: 

Nach diesem riesen Hype auf das Buch musste ich es natürlich auch lesen und habe es von einer ganz lieben Freundin geschenkt bekommen. Da ja das Internet überquillt vor positiven Bewertungen und Schwärmereien, bin ich natürlich mit einer sehr hohen Erwartung an diese Geschichte gegangen. Die Protagonisten sind übersichtlich gehalten, Lena, Jasmin, Hannah und ihr Bruder Jonathan und die Eltern von Lena. Die wenigen restlichen Charaktere sind eher nebensächlich.

Nachdem Lena die Flucht aus der Hütte gelingt und Hannah, ihre Tochter, mit ihr zusammen im Krankenwagen ins Krankenhaus fährt, passt schnell gar nichts mehr zusammen. sofort gab es ein großes Rätsel um ebendiese Lena und ich war tierisch gespannt wohin das ganze führt. Nachdem dann das erste Rätsel schon bald geklärt wurde, ging für mich allerdings das Buch nur schleppend voran. Ich war weder schockiert noch überwältigt oder sonstwas. Seite für Seite hat sich super schnell weggelesen, ich hab mich auch nicht wirklich gelangweilt, aber teilweise war ich genervt. Für mich hat sich vieles gezogen und es ist nie wirklich was passiert. Muss es auch nicht immer, aber für mich ist vieles einfach emotionslos dahingeplätschert. Allerdings, als das Buch sich dem Ende genähert hat, kamen tatsächlich noch zwei kleine Schockmomente und es ist etwas geschehen, womit ich nie gerechnet hätte. Auch alle meine Fragen haben sich beantwortet, was ich super fand, denn einige Dinge wollte ich dann doch unbedingt noch wissen. Am meisten hat mir hier Hannah gefallen, über sie habe ich am liebsten gelesen und sie war auch der am intensivsten gezeichnete Charakter in dieser Geschichte. Das Buch bekommt von mir natürlich eine klare Leseempfehlung, auch für alle, die nicht so auf Blutgemetzel in Thrillern stehen. 



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Donnerstag, 1. August 2019

~Thriller~ Karin Slaughter~ Die letzte Witwe~

Verlag: Harper Collins

Seiten: 560

ISBN: 9783959673518

Preis Hardcover: 20 Euro



Kurzbeschreibung:

Der neue Thriller von Bestseller-Autorin Karin Slaughter. Ein neuer Fall für Will Trent und Sara Linton.
Zwei gewaltige Explosionen reißen Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihren Partner, Special Agent Will Trent, aus der sommerlichen Idylle. Sie sind geübt darin, in Notsituationen zu helfen. Doch als sie an diesem Tag den Sirenen folgen, führt ihr Instinkt sie mitten hinein in das dunkle Herz einer mächtigen Neonazi-Gruppierung. Zu spät erkennt Sara, dass sie direkt in eine Falle läuft.
Will kann nur noch hilflos zusehen, wie Sara zur Gefangenen wird. Jetzt muss er alles riskieren und verdeckt ermitteln. Denn die Spuren des FBIs lassen keine Zweifel: Der Anführer des Netzwerks geht für seine Zwecke über ein Meer aus Leichen. Kann Will Sara finden, bevor es zu spät ist?



Meine Meinung: 

Gleich eines vornweg, das war so ziemlich das rasanteste Buch, welches ich bisher gelesen habe. 
Sara und Will sind verliebt und glücklich zusammen, sie Ärztin, er Special Agent. Als die beiden plötzliche Explosionen hören, machen sie sich sofort auf den Weg um möglichst vielen Leuten zu helfen.

Ab diesem Zeitpunkt passiert so unglaublich viel, dass man sich mitunter beim lesen richtig konzentrieren muss, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einer mega guten und klugen Story belohnt. Auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, er ist ein bisschen anders, aber richtig gut! In welche Richtung dieses Buch führt kann ich nicht sagen, dann würde ich schon zuviel verraten und ein Großteil der Spannung wäre schon weg. Auf jeden Fall sind die Protagonisten authentisch, ausgereift und interessant, jeder einzelne ist für diese Geschichte wichtig. Unerwartete Wendungen haben für viele extra Kicks gesorgt. Ich hätte viele Dinge vorher nicht für möglich gehalten und habe stellenweise richtig Angst bekommen. Sara und Will sind mir total ans Herz gewachsen und mit beiden habe ich von Seite zu Seite mitgefiebert. Ein richtig guter Thriller, bisher sogar mein Lieblingsbuch der Autorin. Auf jeden Fall zu empfehlen! 


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Dienstag, 30. Juli 2019

~Thriller~ C.J. Tudor~ Lieblingskind~

Verlag: Goldmann Verlag

Seiten: 464

ISBN: 978-3-442-20579-0

Preis Paperback , Klappenbroschur: 15 Euro

Kurzbeschreibung:

Eines Nachts verschwand seine geliebte Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst - mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester ...




Meine Meinung:

Was für ein cooler Klappentext, dieses Buch MUSS ich lesen....dachte ich....! Aber das was der Klappentext verspricht, liest man nicht, zumindest nicht ganz. Eigentlich ist das Buch nur die Geschichte von Joe, der nach längerer Zeit wieder nach Arnhill zurückkommt. Joe war ein super Protagonist, seinen Sarkasmus und seine Sicht auf die Dinge habe ich geliebt und es hat immer Spaß gemacht über ihn zu lesen. Das war es dann aber auch fast schon. 

Es gibt immer wieder Rückblicke in die Jugenzeit von Joe und seiner Clique, Annie spielt da nur eine ganz kleine Rolle. Man bekommt zwar zu lesen was mit Annie geschehen ist, bzw. warum sie verschwunden ist, aber das war, vor allem je mehr das Buch sich dem Ende geneigt hat, irgendwie verwirrend. Im Prinzip bekommt man eine Version erzählt, diese kann aber eigentlich nicht möglich sein, was am Ende des Buches auch nochmal so bestätigt wird. Komisch, ich kann mir irgendwie auch kein eigenes Bild machen. Auch die mörderische Angst, welche im Klappentext beschrieben wird und Joe gehabt haben soll, verstehe ich nicht so ganz. Ja, Annie war verändert, aber das war es auch schon. Eigentlich ist die ganze Geschichte eine Aufarbeitung von Joe, der irgendwie sein Leben wieder in den Griff bekommen will, bzw. muss und in die "alte Geschichte" nun die Leute von früher mit reinzieht. Diese sind aber relativ blass gehalten worden, waren aber für das Gesamtbild am Ende doch wichtig. Mir hat das Lesen auch Spaß gemacht, aber die Story ansich war irgendwie nix. Ich habe dann noch auf die letzten Seiten gehofft, dass vielleicht doch noch einige Fragen geklärt werden, aber der Epilog hat mich nun noch verwirrter zurückgelassen. Schade, aber ok. Gelangweilt hat mich das Buch trotzdem nicht, nur eben mit vielen Fragen zurückgelassen. 



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Mittwoch, 24. Juli 2019

~Kriminalroman~ Linus Geschke~ Im Wald der Wölfe~

Verlag: Ullstein Buchverlage

Seiten: 368

ISBN-13 9783548291208

Preis Taschenbuch: 9,99 Euro

Kurzbeschreibung:

 Mitten in der Nacht steht eine blutüberströmte Frau vor der Tür von Jan Römers Waldhütte, und schlagartig ist es mit seinem Erholungsurlaub vorbei. Die Frau, Hannah Wozniak, wirkt verängstigt, behauptet aber, nur beim Joggen gestolpert zu sein. Jan Römer lässt sich von ihr überzeugen, horcht aber auf, als sie ihm vom "Wald der Wölfe" erzählt, ein nahe gelegenes Waldstück, in dem schon früher Morde geschehen sind. Alle Opfer trugen Brandzeichen, einen Wolfskopf. Am nächsten Morgen ist Hannah verschwunden, und Jan Römer beginnt zu recherchieren. Schnell zeigt sich, dass die Morde in einem Zusammenhang stehen, der bis tief in die deutsche Vergangenheit hineinreicht. Und als Jan Römer selbst in die Schusslinie gerät, wird ihm klar, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.




Meine Meinung:

Endlich eine Fortsetzung der Jan Römer Reihe, ich hab mich echt drauf gefreut. Die ersten Seiten haben sofort Lust auf den Roman gemacht, denn Hannah rennt um ihr Leben und lernt durch diesen Umstand Jan Römer kennen. Jan ist sofort begeistert von ihrer Geschichte und fragt sich, was es mit dem Mord, bei dem ein Wolfsbranntmal hinterlassen wurde, auf sich hat. Doch bei einem Mord bleibt es nicht....

Jan und Mütze stoßen auf immer mehr schreckliche Details und wissen nicht, dass sie bereits in großer Gefahr schweben. 
Natürlich ist auch Arslan wieder mit von der Partie und schon ermitteln alle wieder in trauter Gemeinschaft. Doch der oder die Gegner scheinen unauffindbar und unbesiegbar.

Ich fand den Fall diesmal sehr komplex, er zieht sich in viele Richtungen und über viele Jahre. Mir waren es fast schon ein bisschen viel lose Enden und ich hatte ein bisschen Angst dass ich den Überblick verliere, das war dann aber zum Glück nicht so, ganz im Gegenteil. Ein bisschen DDR Geschichte, ein bisschen Politik, ein Gott, ein Wolf und viele Tote. Das Buch hat sooo viel zu bieten und das hat richtig Spaß gemacht. Jan und Mütze waren auch wieder in Hochform und ich habe ganz oft um die beiden gezittert. Kurz vorm Ende kam dann auch noch ein ganz, ganz großer Schock, ich glaube da werden viele Leser erstmal sprachlos sein. Das Finale selbst war dann nochmal Spannung pur, man hat keine Zeit zum nachdenken, sondern nur zum zittern. Am Ende sind dann keine Fragen mehr offen geblieben und das Buch hat einen passenden Abschluss gefunden.


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Sonntag, 21. Juli 2019

~Die Entstehung des Lebens~

Verlag: Prestel Verlag

Seiten: 80

Autoren: Fiona Munro, Ruth Symons

Illustrationen: Katie Scott

ISBN: 978-3-7913-7308-9

Preis Hardcover: 16 Euro


Kurzbeschreibung: 

Der neue Erfolgstitel der renommierten „Eintritt-frei“-Reihe: Die fantastischen Illustrationen von Katie Scotts Leporello-Buch „Der Baum des Lebens" in einer um viele Illustrationen erweiterten Neuausgabe im charmanten Geschenkbuchformat mit edler Folienprägung auf dem Cover. Wilkommen im Museum der Evolution! Die Entstehung des Lebens begann vor 45 Milliarden Jahren und ist voller Wunder. Katie Scott hat sie in ihrem detailreichen, fast fotografischen Zeichenstil erneut genial illustriert. Die Schaubilder zeigen die Entwicklung der Lebensformen vom Einzeller bis zum Menschen. Die Farbtafeln sind Kunstwerke für sich, sie beeindrucken durch ihre Naturtreue, Präzission und herausragende Ästhetik. Die interessanten und verständlichen Sacherklärungen führen in ein für jedes Alter faszinierendes Thema ein. Auf dem Rundgang durch das Museum der Evolution begegnen wir seltsamen, oft längst wieder ausgestorbenen Lebewesen: mehrzelligen Tieren, Pflanzen, Fischen, Insekten, Reptilien, Dinosauriern, dem Mammut und dem Säbelzahntiger.



Meine Meinung:

Dieses war mein erstes Buch der "Eintritt frei" Reihe, wird aber auf keinen Fall das letzte gewesen sein.

Das Cover besticht sofort mit seiner tollen Folienprägung und sieht so sehr hochwertig aus. Die Illustrationen in diesem Buch sind einfach nur toll, mit ganz viel Können und ganz viel Liebe zum Detail fast schon fotografisch gestaltet. Sowohl ich, als auch mein 8 jähriger Sohn waren davon begeistert, auch wenn das Buch nur bedingt etwas für kleinere Kinder ist. Viele Dinge hat mein Sohn allerdings schon verstanden, einiges habe ich ihm auch noch einmal genau erklärt.

Die Entstehung des Lebens begann vor 45 Milliarden Jahren mit unglaublich vielen Entwicklungsprozessen und die Entwicklung der Lebensformen werden durch die detailgenauen Bilder eindrucksvoll beschrieben. Von einzelligen und mehrzelligen Organismen bis hin zu Pflanzen und Tieren und viel später zum Menschen wird in diesem Buch wie in einem Museum alles gut verständlich erklärt. Zu den jeweiligen Bildern, findet man daneben immer genaue Beschreibungen und Erklärungen. Vorn im Buch findet man über 2 Seiten verteilt den Baum des Lebens. Da bekommt man eine exakte Übersicht über die Entwicklung von vor 3 Millionen Jahren bis heute. 

Ob über das Zeitalter der Fische, Gehölzpflanzen, oder den Menschen, der Leser bekommt alles so interessant erklärt, da kann man sich noch ganz viel Wissen aneignen oder bereits vorhandenes Wissen auffrischen. Wir sind alle begeistert von dem Buch und ins Regal wird es noch lange nicht wandern, dafür ist es viel zu sehr ein kleiner Schatz.


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~Hebammen-Saga~ Linda Winterberg~ Aufbruch in ein neues Leben~

Verlag: Aufbau Verlag

Seiten: 400

ISBN: 978-3-7466-3546-0

Preis Taschenbuch: 12,99 Euro

Kurzbeschreibung:

Das Licht der Welt.

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Welt im Kriegs-Chaos versinkt, ist die Sehnsucht nach Frieden genauso groß wie das Elend, mit dem die drei Frauen täglich konfrontiert sind. Aber sie geben nicht auf, denn sie wissen, dass sie jeden Tag aufs Neue die Chance haben, Leben zu schenken …



Meine Meinung:

Ich liebe die Bücher von Linda Winterberg, umso mehr hab ich mich natürlich auf diese Hebammen Saga gefreut, auch weil ich selbst grad ein Baby bekommen habe.

Die Geschichte beginnt in Berlin, im Jahr 1917. Edith, Margot und Luise lernen sich kennen. Edith, aus gutem Haus aber ohne Unterstützung ihrer Eltern, Margot, welche aus ärmsten und einfachen Verhältnissen kommt und Luise, die bei ihrer Oma aufgewachsen ist und schon viel unterschiedliche Hebammenerfahrungen sammeln konnte. Alle drei beginnen ihre Ausbildung zur Hebamme und genau damit beginnt diese wunderbare Saga.

Mitten im Krieg holen die 3 jungen Frauen viele Babys auf die Welt und absolvieren mit großem Eifer ihre Ausbildung. Mitten im Krieg erlebt man in dieser Saga das Wunder eines neuen Lebens und gleichzeitig das bittere Elend des Krieges. Eindrucksvoll wurden von der Autorin die verschiedenen Facetten des Krieges lebhaft beschrieben, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, selbst mittendrin zu sein und habe mit jeder Person und jeder Familie mitgefühlt. Schicksalsschläge, Hunger, Gleichgültigkeit und Elend erleben Edith, Luise Tag für Tag, vor allem bei den von ihnen betreuten Frauen, aber auch in den eigenen Familien. Auch der Tot ist ihr ständiger Begleiter. Trotzdem strotzt jede Seite ebenso von Hoffnung, Liebe und kleinen Wundern.

Mich haben vor allem die unterschiedlichsten Schicksale der schwangeren Frauen fasziniert und gleichzeitig oft auch unendlich traurig gemacht, denn die meisten dieser Geschichten hat der Krieg fast ganz alleine geschrieben. Auch wenn Traurigkeit nicht unbedingt dieses Buch dominiert, gehen ganz viele dieser Schicksale unendlich zu Herzen. Unglaublich toll ist auch die Weiterentwicklung dieser 3 jungen Frauen, auch wenn es bei jeder ganz eigene Schicksale und Zerwürfnisse gibt. Aber es gibt ebenso ganz viel Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung und ich habe jede Seite dieses spannenden Buches geliebt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es kurz vorher einen ganz schlimmen Schockmoment gab. Ich freue mich jetzt riesig auf das zweite Buch, welches hoffentlich ganz schnell erscheint und kann diese Saga jedem empfehlen!



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Freitag, 19. Juli 2019

~Thriller~ Chris Carter~ Jagd auf die Bestie~

Verlag: Ullstein Buchverlage

Seiten: 416

ISBN-13 9783548291918

Preis Taschenbuch: 10,99 Euro

Kurzbeschreibung:

 Robert Hunter weiß, wie Mörder denken. Der Profiler des LAPD jagt die grausamsten Killer. Der schlimmste von allen war Lucien Folter – hochintelligent und gewaltverliebt. Als Lucien aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht, folgt Hunter seiner blutigen Spur. Und der Killer lockt den Widersacher mit einem perfiden Spiel in seine Nähe: Wer ist der Klügere? Wer wird gewinnen?




Meine Meinung:

Nachdem der letzte Teil mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, konnte ich diesen Teil kaum erwarten.

Dann war mir eigentlich gleich schon nach dem ersten Kapitel klar, dass wird ein Carter in Höchstform und ich habe jede weitere Seite verschlungen. Am besten nimmt man sich gleich ein paar Stunden Zeit für das Buch, denn es zwischendurch wegzulegen geht nicht.

Lucien Folter ist wieder auf freiem Fuß und dem Leser bleibt keine einzige Sekunde um Luft zu holen. Ein Mord nach dem anderen geschieht, ein Mord grausamer als der andere. Hunter und Garcia versuchen alles mögliche um Lucien irgendwie aufzuspüren, aber er ist ihnen jedesmal mehr als nur einen Schritt voraus und das Phänomen Lucien Folter scheint unüberwindbar. Meine Nerven waren von der ersten Seite an bis zum zerreißen gespannt und das Buch hat mich wirklich fast an meine Grenzen gebracht. Ich wöllte fast behaupten, das Buch war das bisher brutalste von Chris Carter, auch psychisch gesehen. Auf jeden Fall Lesegenuss pur, denn Folter ist in Höchstform, aber nichts für zartbesaitete. Für mich auf jeden Fall ein must have und ein absolut genialer Thriller, exakt so muss ein Thriller sein. Mehr Spannung geht nicht und das Buch hat so verdammt viele Überraschungen bereitgehalten das ein Schock den nächsten gejagt hat. 

Hunter tat mir in diesem Fall absolut leid, ich habe so heftig mit ihm mitgelitten. Das wiederlesen mit dem gesamten bekannten LAPD hat auch wieder total Spaß gemacht und ich hoffe auf eine ganz ganz schnelle Fortsetzung bzw. einfach auf einen neuen Teil. Hammer Buch!



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Sonntag, 14. Juli 2019

~Psychothriller~ Michael Seitz~ Kinderspiel- Die Fesseln der Vergangenheit~

Verlag: Knaur

Seiten: 314

ISBN: 978-3-426-21714-6

Preis Taschenbuch: 12,99 Euro

Kurzbeschreibung:

 Ein jahrzehntealter Mordfall, ein verschwundenes Mädchen und eine Familie, die eisern schweigt. In diesem Psychothriller kämpfen Profiler Tobi Miller und Chefinspektor Bruno Horvath gegen die Zeit und für das Leben eines jungen Mädchens.
Wien, 2017. Der Profiler Tobi Miller kehrt nach Jahren in den USA in seine Heimatstadt zurück. Kurz darauf verschwindet ein Mädchen, das Ilona, Tobis bester Freundin aus Kindertagen, auf gespenstische Art und Weise ähnelt. Ilona verschwand ebenfalls, als sie sieben Jahre alt war, und Tobi war damals der Letzte, der sie lebend sah. Gemeinsam mit Chefinspektor Bruno Horvath beginnt der Profiler zu ermitteln und stößt bei den Familienangehörigen der beiden Mädchen auf eine Mauer des Schweigens. Wer ermordete Ilona? Und wer steckt hinter dem aktuellen Verbrechen? Die Ermittlungen fördern schließlich ein Familiendrama zutage, das auf einem Gutshof in Ostpreußen im Winter 1945 seinen Lauf nahm und dessen Folgen bis in die Gegenwart hinein reichen. Tobi Miller und Chefinspektor Bruno Horvath führen in diesem Verwirrspiel einen Kampf gegen die Zeit und gegen den Tod …



Meine Meinung:

Ein richtig cooler Klappentext, der so richtig Lust auf diesen Psychothriller gemacht hat.Auch der Einstieg gelang mühelos und ich war gleich mal begeistert von Tobi Miller und seiner Art. 

Die kleine Ilona ist vor vielen Jahren verschwunden und ihr Mord nie aufgeklärt. Tobi war früher ihr bester Freund und leidet noch heute unter ihrem Verlust. Jetzt, als Tobi wieder in seiner Heimat ist, verschwindet erneut ein kleines Mädchen, mit der Familie des Mädchens ist Tobi befreundet. Schnell beginnt die Suche nach der kleinen und auch der Mord an Ilona will nach all den Jahren endlich aufgeklärt werden.

Gleichzeitig liest man hin und wieder eine kleine Geschichte von früher, aus Kriegszeiten. Ganz schnell wird klar, dass sämtliche Protagonisten so ihre Geheimnisse haben, allerdings schweigt jeder oder sagt nie die ganze Wahrheit. Ich habe dieser düstere Spannung geliebt, allerdings bin ich außer mit Tobi, sonst mit keinem der Protagonisten so richtig warmgeworden und konnte so auch mit keinem so wirklich mitfühlen. Das Lesen hat allerdings trotzdem eine Menge Spaß gemacht, denn die Ereignisse überschlagen sich am laufenden Band, irgendwas ist immer passiert und das hat richtig Spaß gemacht. Die losen Fäden fügen sich nach und nach zusammen und der Autor hält noch einige Überraschungen für den Leser bereit. Auch das Ende hat es noch einmal in sich und für mich sind nach der letzten Seite keine Fragen mehr offen geblieben. Eine klare Leseempfehlung von mir.


 
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