Samstag, 15. Juli 2017

~Roman~ Markus Zusak~ Die Bücherdiebin~

Verlag: cbj

Seiten: 588

ISBN: 978-3-570-13274-6

Preis Gebundenes Buch mit Schutzumschlag  : 19,95 Euro

Kurzbeschreibung:    

         

Eine unvergessliche Geschichte: lebensfreudig und tragisch, wütend und tröstend

Sie hielt immer noch das Buch in der Hand. Verzweifelt klammerte
sie sich an die Worte, die ihr das Leben gerettet hatten.

1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger.

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend – vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod.
Eine Geschichte, die man nicht liest, sondern durchlebt! Hintergrund-Infos zum Buch und zum Film



Meine Meinung:

Eine Geschichte, erzählt vom Tod. 

Nachdem ich vor langer Zeit dieses Buch schon einmal abgebrochen habe weil ich einfach nicht reingekommen bin und dieses Genre damals einfach noch nicht so gerne gelesen habe, wollte ich mich nun doch noch einmal auf diese Geschichte einlassen. Ist mir diesmal sehr gut gelungen, ich war sofort in der großen Geschichte um Liesel versunken und hatte gleich erstmal auf den ersten Seiten schon Tränen in den Augen.

Liesel kommt in eine Pflegefamilie, die sie sehr schnell ins Herz schließt.
Die Protagonisten sind durchweg sehr authentisch beschrieben und jeder hat seine ganz eigene, tiefsitzende Persönlichkeit. Ich war so bewegt von Liesel ihrem Leben, das ich nur so durch die Seiten geflogen bin. 

Der Tod erzählt vom Leben in der Himmelstraße und den vielen grausamen Geschehnissen während der Nazizeit. Man liest über tiefe Freundschaften, gegenseitigem helfen, verlassen werden und vom Leben. Vom Leben und was man daraus machen kann. 

Wie schon in der Kurzbeschreibung steht, man liest das Buch keinesfalls, man lebt es und man fühlt es, denn es geht ganz tief unter die Haut. Viel mehr möchte ich jetzt gar nicht darüber schreiben, denn ich habe noch ganz viele Gedanken zu der Geschichte in meinem Kopf, die ich selbst jetzt erst einmal aufarbeiten muss. Ich kann jedem raten dieses Buch zu lesen!                           

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