Mittwoch, 15. Februar 2017

~Thriller~ Sabine Thiesler~ Und draußen stirbt ein Vogel~

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-26968-2


Preis: 19,99 Euro

Klappentext: 

Hasserfüllt beobachtet er die Autorin Rina Kramer bei ihrer Lesung. Jedes Wort von ihr macht ihn wütend. Sie hat ihn bestohlen, hat seine Ideen und Gedanken geraubt. Er reist ihr nach, findet sie in ihrem idyllischen Landhaus in der Toskana und mietet sich bei ihr ein. Wie ein harmloser Urlauber, aber besessen davon, sie zu vernichten.
Rina ahnt nicht, was der eigentümliche Gast plant. Als sie endlich die Gefahr erkennt, ist es bereits zu spät.


Meine Meinung:

Nach den ganzen bisherigen positiven Rezis ist es ja bestimmt nicht so schlimm wenn ich jetzt mal die böse spielen muss, aber jeder hat ja seine eigene Meinung. Ich jedenfalls war total enttäuscht. Achtung Spoiler, ohne geht es diesesmal nicht.
Vielversprechend waren für mich jetzt hier nur die ersten Seiten und dann ging das Wirrwarr los. Ich muss auch sagen, das es hier nicht einen Protagonisten gab der irgendwie interessant, symphatisch oder interessant war. Manuel als "Täter" konnte ich absolut nicht ernst nehmen, da er weder furchterregend war noch irgendeinen bestimmten Plan verfolgt hat und schon gar nicht bedrohlich wirkte. Auch würde mich interessieren ob die Autorin hier versucht hat den Leser glauben zu lassen das der Pater hier irgendwo mit seine Finger im Spiel hat oder gar was mit kleinen Kindern am Hut hat? Kam mir so vor, den Pater ansich und seine Geschichte ringsrum war hier auch irgendwie absolut nicht passend und irgendwie überflüssig. Naja aber das schlimmste war das Ende. Ich dachte ja immernoch das das Buch sich irgendwie noch ins spannende dreht, aber am Ende fand ichs dann auch noch echt lächerlich. Rinas Mann, der ja immer nur einfach weg wollte, der sogar fast am Ende noch so sauer auf Rina war wegen Rom und wegen dem Hund den sie ohne sein Wissen geholt hat, kommt auf einmal mir nichts dir nichts zurückgeflogen weil er Rina ja so vermisst und gemerkt hat das sie die einzige für ihn ist? So ein unglaubwürdiger Quatsch, sorry. Hier hat leider von hinten bis vorne nichts zusammengepasst und für mich am schlimmsten war, das ich mich diesesmal auch an keiner Stelle in die Toscana versetzt gefühlt habe. Schade, ich habe mich so auf das Buch gefreut.

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